Jugend + Ministranten

Ministranten-Wochenende in Seifriedsberg

Die Ministranten aus Altusried möchten im Oktober (8.-10.10.2021) neue Erfahrungen bei ihrem Mini-Wochenende machen. Dazu wird derzeit ein schönes Wochenende vom Vorbereitungs-Team erstellt.
Herzliche Einladung an alle Minis, sich in den nächsten Tagen sich verbindlich anzumelden. Die Anmeldungen erhaltet ihr bei den Oberminis.

Rückblick auf das erste Abenteuer-Zeltlager

In Zusammenarbeit mit den Gruppenleitern der PG Forggensee starten in der ersten Ferienwoche Oberminis und Jugendliche, die Gruppenleiter oder Oberminis werden wollen (ab 14 Jahren), in das erste Zelt-lager. Wegen der Corona-Auflagen war lange nicht klar, ob und wie das ange-dachte Lager stattfinden kann?
So musste die Vorbereitung in rasantem Tempo erfolgen. An dieser Stelle soll für Eltern und andere Minis bzw. Jugendliche immer wieder mal vom Lageralltag berichtet werden:

Die Aufenthaltszelte sind groß und wiegen weit über 100 kg. Mit Gemeinschaftsgeist und Knowhow gelingt der Aufbau!
Der Sturm zerstörte schon vorab den geplanten Platz

Die erste große Heraus-forderung wartete bereits eine Woche vor dem geplan-ten Start auf uns. Die Sturm-schneiße zwischen Seeg und Prem entwurzelte auch auf unseren geplanten Zelt-platz Bäume. Aus Sicher-heitsgründen wurde fieber-haft nach einem Ersatz gesucht. Endlich wurden wir fündig und müssen nun die ganze Planung (z.B. Ort der Lebensmittel/Bäcker, Dixis, Holz und Stangen, usw.) anpassen. Wir berichten weiter …

Erster Tag: Regen und Matsch schon beim Aufbau

Nach einer kurzen Begrüßungs-Einheit am „Lager-Lager“, dem Verstauen der Zelte, der Küchengeräte und der Materialien folgte später eine kleine Kennenlern-Wanderung (Haijk) in zwei Gruppen zum vorgesehenen Lagerplatz. Die herannahenden Wolken mahnten uns zur Eile, um wenigstens die Groß- und Gruppenzelte aufzubauen und dadurch der zu erwarteten Nässe etwas entgegen stellen zu können. Diese Aufgabe wurde in guter Gemeinschaftsleistung schnell und gut erledigt. Doch seither regnet es ohne große Pause. Andere Aufbauten müssen warten oder wurden von den jüngeren Jungs auch bei Regen ausgeführt. Kleine Gräben wurden gezogen, damit sich der Schlamm in Grenzen hält. Geistliche Einheiten (vom gespannten/überspannten Bogen in sich und Lied von Lea – „Zu Dir“ darf ich immer kommen), Organisation, Essen, Spiele, eine Versteigerung, Mörder-Spiel, Aufwärmpausen im Zelt wechselten ab. Die Stimmung reicht von neugierig bis ausgelassen. Am Abend wurde ein Feuer gemacht, aber wegen des Regens war die Verweildauer dort eher kurz.
Um noch ein schönes Hightlight für den späteren Abend zu bekommen, wurde die Idee geboren in einem Stadel nebenan ein „Matschfreies Kino-Plex“ einzurichten. Mittels Solar-Speicher und den passenden Geräten konnten wir die letzten Zeltlager-Filme der vergangenen Jahre anschauen und in Erinnerungen schwelgen oder erstmals erleben, was mit begeisterten jungen Menschen inmitten der schönen Natur mit eigener Kraft und genügend Glaube und Gemeinschaft möglich wird!?
Kurzum: Uns geht es gut und wir sind gespannt, was uns der zweite Tag bringen wird?!
Viele Grüße vom Lager 2021 Toni Linder, GR
Essen: Bratwurst-Sortiment und Gemüsesuppe

2. Tag: Neue Begegnungen - neue Erfahrungen

Nach dem vielen Regen wollte heute der Matsch nur langsam zurückweichen. Kein Problem, wir wussten uns auf dem Lager zu helfen. Viele gute Erfahrungen konnten heute gewonnen werden. Besonders schön zu erleben war die Tatsache wie gut sich die Jugendlichen aus beiden PG´s angefreundet haben und miteinander neue Erfahrungen machen wollten. Viele neue Aufbauten wurden heute geschafft: Bannermasten, neues Banner der PG Altusried, Mülltrennung, Waschtische, Material-Zelt-Regale, Feuerholz, usw. Das Gulasch am Mittag und die vegetarischen Puffer am Abend gingen weg wie nichts: ein gutes Zeichen für eine gute Gemeinschaft. Beim geistlichen Impuls ging es heute viel um aufmerksame Selbst- und Gemeinschafts-Wahrnehmung. Nach den Kooperations-Spielen (z.B. Flugzeug-Spiel) erzählten ältere Gruppenleitern von ihren persönlichen Erfahrungen aus der Corona-Zeit und vom Hilfseinsatz im Ahr-Tal. Am Abend wurden feierlich die Banner gehisst und die Gemeinschaft auf den gegenseitigen Dienst eingeschworen. Zwischendurch störten zwar Regenschauer die Zeremonien. Der ausgelassenen Stimmung tat dies allerdings keinen Abbruch. Zur Stunde genießen alle diese Stimmung am lodernden Lagerfeuer und erleben Zeltlagerstimmung. Morgen ist ein neuer Tag und wir freuen uns darauf! VG vom Lager 2021 Toni Linder, GR
Essen: Gulasch und Veggie-Puffer

3. Tag: Eigene Präsentation und Gottesdienst

Vom Lagerfeuer konnten sich so manche jungen Leute in dieser vergangenen Nacht nicht loseisen. Sprich es ist spät geworden und am Morgen blieb es lange sehr ruhig auf dem Lager. Da es schon wieder in Strömen regnete, hatten wir auch keine Eile wieder nass zu werden. Pünktlich um 10.00 Uhr aber schaffte es die Sonne doch noch die Regenwolken zu verjagen. Nach spätem Frühstück war heute der Tag des „Spieleparcours“ und der Erholung. Alle genossen die Sonne und das Zurückweichen des tiefen Schlammes ;). Nach dem späten Mittagessen standen die Vorbereitungs-Teams für den Gottesdienst in den Startlöchern. Pfr. Mattes und einige Eltern trafen bereits ein.
Wir feierten einen schönen, interaktiven und naturnahen, mit vielen Worship-Songs ausgestatteten Gottesdienst. Von der Offenheit von Pfr. Mattes zeigten sich einige Jugendliche positiv angetan. Kurz wurde den Eltern das Lager vorgestellt, das Lagerfeuer für diesen Abend eröffnet und mit Spielen garniert. Wieder wurde von vielen Seiten das Essen am Lager gelobt; heute: Kaiserschmarrn und Spagetti-Pesto. Seit Stunden sitzen die Co- und GruppenLeiter am Lagerfeuer. Was die neuen Co-Leiter nicht wissen: Gegen 2.30 Uhr wird es einen Alarm geben und dunkle Gestalten werden wohl ihr Unwesen treiben. Wird schon gut gehen …?! VG vom Lager 2021

4. Tag: Sonnig, ruhig und chillig

Mit Sonnenstrahlen wurden die ersten fleißigen Gruppenleiter auf dem Lager geweckt. Recht bald wurden die „müden Krieger“ geweckt, obwohl viele bei den Nachtwachen und der schönen Lagerfeuer-Stimmung ihre Energie verschossen hatten. Leckere Müsli-Sorten, Obstsalat und frische Semmeln brachten die Jugendlichen auf Trab (oder auch der nervige Weckchor). Zunächst stand Lager-Ordnung auf dem Programm und das Säubern einiger Zelte, damit aus dem christlichen Lagerleben nicht eine Räuberhöhle wird. Im Laufe des sonnigen Vor- und Nachmittags trockneten fast alle Schlammlöcher aus, die Teams brachten alles auf Vordermann, sägten wie die Weltmeister Holz und spielten eine Reihe Abenteuer-Spiele. So manchen sah man danach auf Stühlen oder in den Zelten in Schlafstellung. Die großen Zelte wurden vorsorglich abgebaut und das Lager wieder auf Regenmodus umgestellt. Zeit für Gespräche, für eine kleine Wanderung blieb aber doch. Seit 16.30 Uhr kam nun der Regen zurück. Nach dem Abendessen ist nun ein „bunter Abend“ geplant. Ich bin gespannt, wie das mit wenig trockenem Platz gehen soll?? Obwohl: Lachen und froh sein kann man im kleinsten Winkel.
Viele Grüße vom Zeltlager 2021 Toni Linder, GR
Essen heute: vegetarischer Nudelsalat und Chili con Carne (ziemlich lecker alles!)

5. Tag: Erfahrungen einsammeln, Lager abbauen und beerdigen

In der Nacht viel wesentlich weniger Regen als gedacht. Trotzdem lief die Feuerstelle randvoll mit (warmen) Wasser voll. Ausgelassen feierten die Teilnehmer ihren bunten Abend mit ziemlich viel Nonsens. In der anschließenden Regenpause saßen noch viele rund um das Feuer.
Heute wird es im geistlichen Impuls um die Zeit nach dem Lager gehen. Die erlebten, guten persönlichen Erfahrungen sollen gedeutet und eingesammelt werden. Die große Heraus-forderung wird heute sein, wie wir ohne Sonne die Zelte in trockenem und sauberen Zustand eingepackt bekommen. Denn nur ein kleiner Trupp hat in der kommenden Woche noch die Zeit für Nachhut-Arbeiten. Zur Mittagszeit wird es Kuchen und ein knappes Reste-Essen geben. Durch den Einsatzwillen der Gemeinschaft und weil ich überzeugt bin, dass jeder am Ende alle Kraft geben wird, rechne ich aber trotz der Wetter-Widrigkeiten, dass wir schon am frühen Nachmittag mit der „Beerdigungs-Zeromonie“ des Lagers 2021″ beenden werden können. Sollten wir deutlich früher fertig werden, würden wir die Eltern-Fahrerinnen telefonisch benachrichtigen. Ihr könnt zuhause schon mal mit dem Aufbau einer „Schmutz-Schleuse“ beginnen 😉 – Nein, im Ernst: wir werden erleben, wenn alle wieder ausgeschlafen sind, was und wieviel jeder zu erzählen haben wird. Geplant ist zum Erntedank-Fest eine Jugend-Dank-Andacht mit anschließendem Zeltlager-Film oder Fotos.
Allen wünschen wir gesegnete Ferien- und Sommertage und viel Kraft für die Zeit, die vor uns liegt
Das Zeltlager-Team 2021 und Toni Linder, GR